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„Wo steht Dein Berg?“

Angekommen am Fuß des Fujisan.

Sternklare Nacht und ein furchterregender, gewaltiger Kegel der sich im Nachthimmel abzeichnet.

Der Rucksack ist gepackt, der Wanderstab bereit.

Eine Fahne ist bereits dran, vier sind im Gepäck. Eine für jede Route. Sie finden Platz am Stab nach jedem Aufstieg. Wenn alles gut geht, komme ich in zwei Tagen mit fünf wehenden Fähnchen vom Berg herunter.

Wenn die Sonne in ein paar Stunden aufgeht, steht auf der nächsten Seite in meinem 100-Tage-Buch eine Null. Das bedeutet, ich plane diesen Aufstieg seit einhundert Tagen, die sind nun vorüber. Und es wird Zeit, mich auf den Weg nach oben zu machen.

 

Klarer Sternenhimmel heute und voraussichtlich auch am Wochenende. Punktlandung nach 100 Tagen.

Vier Routen. Vier Karten. Und das 100-Tage-Buch.

Frisch präpariert – Ehrensache, für den heiligen Berg Japans muss ein traditioneller japanischer Wanderstab mit!

Gewaltig. 3km hoch türmt sich Vulkanischer Fels, Staub und Geröll vor mir auf.

Kunst am Kanaldeckel in Fujiyoshida.

Ein Spektakel: die Anreise per Zug von Tokio.

Der Zug zum Fuji ist nicht zu verkennen. Japanische Institutionen zeigen oft Sinn für Humor.

Die 4 Routen. Fest steht nur die erste: Yoshida. Das ist gleichzeitig die längste.